Wie smartes Scheduling & KI die Personaleinsatzplanung neu definieren
Shownotes
Wie sieht zeitgemäße Personaleinsatzplanung heute aus – und warum reicht Excel in vielen Unternehmen längst nicht mehr aus?
In dieser Episode von YOUR HR STAGE spricht Stefan Scheller mit Boris Baginski, Senior Director Innovation bei ATOSS Software SE, über die Herausforderungen und Chancen moderner Workforce-Management-Strategien.
Im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb Personaleinsatzplanung inzwischen zu einem strategischen Erfolgsfaktor geworden ist. Gemeinsam beleuchten die beiden, warum traditionelle Planungstools zunehmend an ihre Grenzen stoßen und welche Potenziale intelligente Systeme sowie datenbasierte Entscheidungen für HR und Führungskräfte eröffnen.
Außerdem geht es um den Einfluss von KI auf die Personaleinsatzplanung: Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es bereits? Wo liegen die Chancen für effizientere Prozesse und bessere Planungsqualität? Und wie können Unternehmen gleichzeitig Datenschutz und Mitarbeiterinteressen im Blick behalten?
Ein weiterer Schwerpunkt der Episode ist die Perspektive der Beschäftigten. Moderne Arbeitszeit- und Einsatzplanung verändert nicht nur Prozesse, sondern auch den Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender mit Auswirkungen auf Flexibilität, Transparenz und Zufriedenheit und die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat.
Darüber hinaus wagen Stefan Scheller und Boris Baginski einen Blick in die Zukunft: Wie sieht Personaleinsatzplanung in einigen Jahren aus und welche Entwicklungen sollten HR-Verantwortliche schon heute im Blick haben?
Freuen Sie sich auf praxisnahe Einblicke, strategische Impulse und konkrete Empfehlungen für eine moderne HR-Organisation.
Über Boris Baginski:
Nach fast neunzehn Jahren als Technischer Leiter bei ATOSS Software SE übernahm Dr. Boris Baginski 2023 die Leitung der Forschungsabteilung des Unternehmens.
Boris promovierte in Informatik an der Technischen Universität München und schloß mit Auszeichnung ab. Er spezialisierte sich auf neuronale Netzwerke, Künstliche Intelligenz, Bildverarbeitung und geometrisches Modellieren und belegte im Nebenfach Mathematik.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Softwareentwickler bei der Tecoplan AG, wo er Projekte und Teams leitete, maßgeblich an der Entwicklung neuer Produkte beteiligt war und zu mehreren Patenten beitrug. Anschließend war er als Senior Software Engineer bei Healy Hudson tätig.
>> LinkedIn-Profil von Boris Baginski
Über ATOSS:
ATOSS ist führender Anbieter von Technologie- und Beratungslösungen für professionelles Workforce Management und bedarfsoptimierten Personaleinsatz. Ob Zeitwirtschaft, Self Services, Apps, Personalbedarfsermittlung, Einsatzplanung oder strategische Kapazitätsplanung, ATOSS hat die passende Lösung.
In der Cloud, On Premises und für SAP Anwender. ATOSS Workforce Management Lösungen leisten mit rund 21.100 Kunden in 50 Ländern einen messbaren Beitrag zu mehr Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sorgen sie für höhere Planungsgerechtigkeit und mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
YOUR HR STAGE: Sichtbar, bekannt und erfolgreich in der Personal-Branche. Ein Podcast-Format von Persoblogger Stefan Scheller.
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YOUR HR STAGE ist powered by PERSOBLOGGER.DE sowie Dein-Brandshooting.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Your
00:00:01: HR Stage.
00:00:06: Sichtbar, bekannt und erfolgreich in der Personalbranche!
00:00:16: Ein Podcastformat
00:00:17: von Perso-Blogger Stefan Scheller.
00:00:24: Herzlich willkommen bei your HR Stage – sichtbar, bekannt und erfolgreich im Personalbranche.
00:00:31: Mein Name ist Stefan Schäller auch bekannt als der Persoblogger Und mein heutiger Gast ist Boris Baginski Senior Director Innovation by Arthors.
00:00:40: Wir sprechen zum Thema, wie smartes Scheduling und KI den Personaleinsatz neu definieren?
00:00:48: Hallo lieber Boris!
00:00:49: Schön dass du heute mein Gast bist.
00:00:51: Hallo Stefan ich freue mich auch hier dabei zu sein.
00:00:53: es ist mir eine Freude und Ehre.
00:00:56: Sehr schön.
00:00:57: wir haben bei unserem Format ja am Anfang immer die fünf Sätze zur Vervollständigung.
00:01:02: so würde ich dich bitten folgenden Satz jetzt zu beenden gute HR-Arbeit ist für mich.
00:01:09: Etwas, wo das H wichtiger ist als das R – dass der Mensch im Vordergrund steht und nicht als Ressource betrachtet wird?
00:01:17: Sehr gut!
00:01:19: Ein herausragender HR-Dienstleister zu sein bedeutet für mich…
00:01:26: Dass ich genau dazu einen Beitrag leisten
00:01:30: kann,
00:01:31: das Haar in den Vordergrunden zu bringen und etwas Gutes zu tun für alle Beteiligten im Spiel.
00:01:38: Einen guten Arbeitgeber zeichnet aus,
00:01:43: dass er sich im Grunde genommen um genau dieselben Zielsetzungen bemüht.
00:01:48: Jetzt ganz spannend wenn ich noch einmal neu in den Beruf einsteigen würde.
00:01:58: Würde ich wahrscheinlich näher an den Themen bleiben die ich ursprünglich gemacht habe.
00:02:01: Ich hab in den neunziger Jahren künstliche Intelligenz studiert und das kam damals einfach nicht vom Grund weg.
00:02:07: aber ich kann mich jetzt auch ausreichen mit künstlicher Intelligenzen beschäftigen.
00:02:11: also der Kreis schließt sich für mich.
00:02:13: Tatsächlich so ist es, der Kreis schließt sich hin.
00:02:16: Kommen wir gleich nochmal direkt drauf.
00:02:18: jetzt vielleicht erst noch den fünften Satz.
00:02:20: mein persönlicher Tipp an die Hörerinnen
00:02:24: Neugierig bleiben und immer auf der Suche sein und Offensein für das was möglich ist und nicht zaudern und Angst haben
00:02:33: Sehr schön!
00:02:34: Ja dann sind wir natürlich auch neugierigt lieber Boris wer du bist was du tust.
00:02:39: weih uns doch mal ein bisschen ein.
00:02:41: Ich bin Boris Baginski.
00:02:43: Ich bin jetzt genau heute, am twenty-zichsten Mai.
00:02:49: Seit zweiundzwanzig Jahren bei ATOS und dort zuständig für die Technologie und die technologische Weiterentwicklung.
00:02:57: Das heißt ich habe den interessanten Job unserer Produkt.
00:03:00: ATOS ist sicherlich bekannt hier unser Produkt stets technologisch aktuell zu halten.
00:03:06: Das heisst eigentlich das was im Hintergrund passiert dass man dafür sorgt dass das Produkt technisch modern und innovativ ist, um dann die Möglichkeiten zu bieten, die es vorne raus hat.
00:03:16: Das ist mein Job!
00:03:18: Und deswegen bin ich jetzt eben auch bei uns der KI-Treiber, einer der KI Treiber.
00:03:25: Ja, jetzt seid ihr ja vor allem bekannt zum Thema Personaleinsatzplanung.
00:03:30: Warum ist denn eigentlich dieses Thema heute viel strategischer anzugehen als noch vor einigen Jahren?
00:03:35: Weil auch da war's ja an sich schon immer aktuell nur bisschen stiefmütterlich.
00:03:41: Meine Meinung und ich bin ja ein bisschen der Ingenieur im Hintergrund.
00:03:45: Ich sehe doch, wie lange wir gebraucht haben um viele unserer Kunden von papierbasierten Prozessen zu digitalen Prozesse zu bringen.
00:03:53: oder bist du froh wenn schon mal eine einfache Zeitwirtschaft hast?
00:03:56: Und dann macht der Planer immer noch sein Dashboard an der Wand mit Post-its.
00:04:00: aber diese Stufen voranzugehen ist einfach ne Phasenmodell das erstaunlich lange dauert.
00:04:07: also ich treffe heute noch bei Kundenterminen auf auf Leute, die sagen also, die fortgeschritte Rindprozesse brauchen einfach sein Zeit.
00:04:13: Also es ist ein adoption Ding und dann natürlich auf der anderen Seite einen Möglichkeiten-Ding.
00:04:18: wir können heute eben auch viel mehr machen in der Personaleinsatzplanung was früher einfach nicht ging Und damit wird's auch spannender!
00:04:24: Die ganzen anderen Faktoren, die gucken wir uns da rein nach an, demografie, Volatilität usw.. Das sind ja die äußeren Treiber.
00:04:34: Jetzt haben sich natürlich, weil du sagst viele schon vielleicht vom Papier gelöst.
00:04:39: Die haben dann halt Excel genommen und sagen das Tool läuft eigentlich ganz gut.
00:04:42: Das habe ich selber programmiert damals ja so gewisser Stolz auch drauf.
00:04:46: Warum würdest du sagen stößt in dieser Art der Planung trotzdem jetzt immer häufiger an die Grenzen?
00:04:51: Es ist ganz einfach wir sind ein Softwarehaus wie entwickeln für Tausende von Gründen.
00:04:56: Wir können unsere ganze Kraft darauf richten eine geile Software zu bauen, die technisch was taugt und inhaltlich was taucht.
00:05:03: Wenn ich mein eigenes Excel-Sheet mache, dann gehe ich vielleicht und wechsel die Abteilung.
00:05:08: Dann liegt da ein Excel-Schied das keiner mehr warten kann.
00:05:10: Allein das ist schon ein Grund!
00:05:13: Und natürlich kann ich mit Excel all diese Dinge nicht tun weil ich Datenintegrationen so weiter nicht machen kann.
00:05:17: Also ich sollte nicht zwei Dinge tun.
00:05:19: Ich sollte nicht Planer sein und Programmierern.
00:05:22: Lass das Programmieren den Programmiereren und mach das Planen mit den Tools, die dir die Programmierung liefern.
00:05:26: Absolut leuchtet vollkommen ein.
00:05:29: Jetzt haben wir so einen ganz neu modischen Begriff hier in unserem Titel auch mit drin und ich glaube, da sollten wir gleich mal drüber reden.
00:05:36: Der Begriff Smart Scheduling ist auch sowas wo man sich die Zunge ein bisschen brechen kann.
00:05:41: was versteht man denn genau darunter?
00:05:46: Du fängst mit dem Bullshit Bingo früh in der Runde an.
00:05:49: klar es völlig in Ordnung.
00:05:51: smart scheduling Das kann man sich erstmal frei definieren.
00:05:56: Ich sehe nicht, dass es dafür eine Definition gibt.
00:05:58: Wir führen regelmäßig neue Begriffe ein um gute Ideen ein bisschen zu labeln und zu sagen das ist eigentlich ein schöner Gedanke aber er ist nicht so leicht zu erklären.
00:06:09: Du musst ja auch dem der aufm Zettel ist erst mal erklären warum Excel schonmal besser ist als der Zettl Und dann musst du dem Excel erklären warum.
00:06:15: deswegen sagen wir Smart Scheduling oder verwenden andere Begriffs an dieser Stelle um auszudrücken Planen, in dem Fall einfach mehr Informationen verwende und die Kluge miteinander zusammenführe um wiederum den besseren Plan zu machen.
00:06:32: Und das besser wieder in all den Kategorien wirtschaftlich besser und für den Mitarbeitenden besser als Hauptaspekte genannt.
00:06:40: Das würde ich dann als Smart bezeichnen mit den Möglichkeiten und den Daten die wir haben das zu machen was geht ist auf jeden fall smart.
00:06:51: also nennen wir es smart scheduling.
00:06:54: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin ja auch die Generation, die früher noch clever und smart in den Anfängen gelesen hat.
00:06:59: Und Smart ist jetzt immer mehr in so einen digitalen Bereich reingewandert.
00:07:05: Wir haben das vor vielen Jahren schon zum Thema Digitalisierung gehabt und jetzt bei KI werden die Dinger noch smarter irgendwie, also schon spannend.
00:07:14: Das ist wie Pinky und Brain wenn du bei clever und Smart bist?
00:07:20: Ja!
00:07:22: Tatsächlich schwierig, weil was passiert ist schon ein Zunahme an Smartness.
00:07:29: Aber die Smartness ist nicht so dass die Maschine jetzt wirklich viel smarter geworden ist.
00:07:33: sie kann einfach mehr in kürzerer Zeit zusammenführen und daraus bessere Schlussfolgerung ziehen, weil Sie mit den Daten viel besser umgehen können.
00:07:40: am Ende ist sogar ein large Language Model nicht viel mehr ja?
00:07:44: Und dann ist smart einfach eine kurze Zusammenziehung von.
00:07:47: wir haben jetzt viel mehr CPU Kraft Wir haben mehr Speicher und wir haben mehr Daten.
00:07:53: Und wir machen was draus.
00:07:54: Ja, das beantwortet eigentlich schon die gedankliche nächste Frage.
00:07:58: aber ich stelle es jetzt trotzdem mal so welche Rolle spielen denn genau diese Daten?
00:08:03: Ich habe ja teilweise Software im Einsatz, ich hab Methoden im Einsatz und Menschen die arbeiten Aber dann fehlen oftmals die Daten weil sie vielleicht auch nicht erhoben wurden.
00:08:13: Wie fange ich den jetzt da an?
00:08:15: wie komme ich den zu meinen Daten?
00:08:17: endlich
00:08:17: also Ich sage immer folgendes.
00:08:22: Du kannst dich nicht hinstellen und sagen, hier ist die KI jetzt ja?
00:08:24: Und die KI soll jetzt ein Wunder vollbringen!
00:08:26: Hier ist mein Sauhaufen da tu ich jetzt die KI drauf ansetzen und dann wird aus dem Sauhaufen irgendwas.
00:08:32: also ganz ehrlich die einfache Antwort darauf ist Disziplin Ordnung deine Prozesse unter Kontrolle kriegen schauen dass du deine digitalen Prozisse durchgängig hinkriegst weil wenn du die Daten gleich an der Quelle erfasst Dann bist du natürlich viel besser mit dabei.
00:08:46: Also ich denke hier insbesondere an Self Services.
00:08:48: Selbstservice ist ja eine Win-win Situation.
00:08:51: Ich kriege meine Mitarbeitenden in die digitalen Prozesse rein und sie haben Spaß daran, weil Sie ihre Daten sehen und weil sie vielleicht das machen können was sie wollen.
00:09:00: aber dadurch kann ich zum Beispiel Datenqualität wesentlich erhöhen und mich um diese durchgängige Daten Qualität zu bemühen.
00:09:06: Das wird dir eben die KI auch nicht abnehmen.
00:09:08: da musst du dran.
00:09:10: Und wenn du sagst du hast hier diese Daten und jene Daten Die Systeme wachsen schon zusammen.
00:09:15: klar Schnittstellen werden einfacher.
00:09:17: Aber irgendeiner muss sie einrichten und sich überlegen, welches Datum bedeutet eigentlich was?
00:09:22: Und das macht die KI einfach noch nicht.
00:09:26: Lass uns gerne mal ein bisschen konkreter werden!
00:09:28: Wo kommt denn jetzt diese künstliche Intelligenz beim Smart Scheduling bei der Personal-Einsatzplanung direkt zum Einsatz?
00:09:36: an verschiedenen Stellen also in erster Stelle wo wir KI einsetzen ist für die Bedarfsprognose.
00:09:44: Bedarfsprognose heißt an der Stelle, dass ich sage.
00:09:47: Ich weiß aus der Vergangenheit was meine Bedarfstreiber sind.
00:09:52: Bedarfstreiber sind die Kenngrößen, an denen sich mein Arbeitsaufwand orientiert.
00:09:57: also wie viele Autos will ich in der Fabrik bauen?
00:10:01: In welcher Zeit?
00:10:02: Klar und aus den bedarfstreibern berechne ich mir meinen Personalbedarf So, und wir prognostizieren die Bedarftreiber.
00:10:10: Das ist unser Kernen-Engine für smartes Scheduling damit wir eine vernünftige Annahme haben wie viele Leute du wann brauchst.
00:10:20: Und das ist eine ganz komplexe Geschichte.
00:10:22: da werden sehr viele Daten berücksichtigt und es wird auch in viertel Stunden oder halb Stunden tagt gemacht wenn ich Besetzungen an Kassen oder im Shopfloor mir angucke, dann brauche ich ja solche Verlaufskurven.
00:10:37: Ich brauche vorne das weniger, nahme das mehr und abends kann ich es ausfassend oder andersrum je nachdem.
00:10:42: Das muss sich also alles unter Kontrolle kriegen.
00:10:44: Und all diese ganzen Daten werden dann mit Machine Learning Algorithmen was im Prinzip sowas ist wie elementare künstliche Intelligenz.
00:10:53: wenn man sich die heutigen Chatbots anguckt werden zusammengebracht und ermöglichen dann eben Smart scheduling.
00:11:01: nennen wir smart scheduling level eins ich erfinde jetzt einfach noch mal ein paar weitere Begriffe warum nicht?
00:11:06: und smart scheduling Level zwei setzt dann eine Ebene weiter drüber an.
00:11:10: uns sagt, ich sitz jetzt da.
00:11:12: Und hier fliegt mir einer meiner Mitarbeiter spontan aus der Kurve sage ich wird krank meldet sich sehr kurzfristig und ich muss die ganze Menge Dinge tun.
00:11:21: dann kann ich Dann habe ich eigentlich alles im System.
00:11:23: Ich hab die Mitarbeiter im System, weiß wer nicht da ist und weiß wer da ist.
00:11:27: aber ich kann mich dann total verlieren in dieser Informationsflut.
00:11:31: und hier kann ich wenn die Information sinnvoll aufbereitet und verdichtet ist mir auf den entscheidenden Punkt hier wen soll ich jetzt anrufen oder wem soll ich eine Nachricht schicken lassen damit er mir einspringt?
00:11:45: Kann ich das verdichten?
00:11:46: Und da setzen wir auf künstliche Intelligenz weil das eine sehr gute Kommunikationsschicht ist.
00:11:52: Die Daten und die fachlichen Fakten kommen aus unserem System.
00:11:57: Und der DKI zieht die zusammen, macht sie transparent und ermöglicht dir sehr rasch die wichtigen Entscheidungen zu fällen statt dass du dich irgendwo durch irgendwelche Mitarbeiterlisten quälen musst.
00:12:08: Das ist die Smart Scheduling Stufe zwei und wenn beides zusammenkommt bist du natürlich schon ein ganzes Stückchen weiter.
00:12:14: Da hast du quasi so eine Maschine die dir viel abnimmt und dich voranträgt
00:12:19: Hast du gesagt ich krieg dann raus sozusagen wie viele Menschen nicht da entsprechend brauche.
00:12:24: Jetzt ist dieses wie viel habe ja nur eine Dimension.
00:12:27: viel schwieriger wird für die Unternehmen der Planung ja häufig sagt ja und welche skills brauchen die menschenden?
00:12:33: also ich rede ja nicht über dass dieser Mensch irgendwas können muss und dann ist einfach einer da der kann arbeiten vierzehn Stunden in der Woche oder was auch immer, denn ich muss ja genau auf gucken Welche Skills brauche ich, welche Skills kann ich vielleicht durch andere Skills kompensieren.
00:12:46: Wo muss ich mich hinarbeiten?
00:12:47: Wie spielt das denn deine Rolle jetzt heute?
00:12:50: Ich habe vereinfacht gesprochen.
00:12:51: du hast natürlich völlig recht!
00:12:53: Ich muss jeden Arbeitsplatz den ich besetzen will auch mit einer Erwartung an die Qualifikation und heißt es immer Qualifikations aber das ist ja auch nur ein altmodischeres Wort für Skill ... ist verbunden damit.
00:13:06: Und dann muss ich natürlich auch die Personen, die ich da rein plane entsprechend... Die müssen nicht nur die Zeit erfüllen sondern sie müssen auch die Qualifikationen erfülle.
00:13:14: Also das Ganze wird mehr dimensional!
00:13:19: Ich muss die tatsächliche Zeit erfüllend gearbeitet werden, ich muss die Zeiten berücksichtigen, die der nicht arbeiten will oder kann,... ...ich muss die Qualifikationsberücksichtigung, die er hat oder nicht hat.
00:13:29: Also dafür haben wir ein sehr umfangreiches... System bei uns in der Software, das am Ende die Qualifikationen vorhält.
00:13:38: Sie auch ausaltern lässt und entsprechend sagt hier, du musst wieder nachtrainiert werden usw.
00:13:45: Das hat auch so Gradienten weil eine Qualification ja auch etwas ist dass immer wieder auf der Spitze gehalten sein muss.
00:13:52: Absolut!
00:13:53: Haben wir ganz viel schon über Daten gesprochen, und wenn du über Skills sprechen das sind ja alle sehr persönliche Eigenschaften die eng am Menschen dran sind mit denen man sich auch stark identifiziert sagt ich bin Ingenieur.
00:14:04: Ich bin Techniker, ich bin Hrler.
00:14:05: Es geht also immer stark an die Persönlichkeit ran und deswegen spielen dann diese Themen auch mit Blick auf... Datenschutz und Betriebsrat immer eine ganz starke Rolle.
00:14:16: Da ist ne große Skepsis oft da, wenn man sagt jetzt wollte hier noch mehr Daten abgreifen ihr wollt noch mehr wissen.
00:14:21: klar verstehe ich dass das ihr planen wirst.
00:14:23: aber wir wollen natürlich auch Menschen schützen.
00:14:26: wie begegnet ihr denn jetzt auch als Berater den so ein Projekt natürlich auch dann Unternehmen unterstützt bei der Einführung?
00:14:35: Dass dieses Smart Scheduling im Prinzip ja Hamlos ist beziehungsweise, dass es trotzdem sinnvoll ist sagen wir so.
00:14:45: Zwei Dimensionen erstmal wir sagen natürlich Compliance ist groß geschrieben und Compliance hat ja schon von Cyber Resilience bis zu all den Aspekten der DSGVO und möglicherweise in der betrieblichen Regelung und so das wir sagen wir können die alle erfüllen und wir können sie auch bewusst abbilden oder spiegeln die in unserem System.
00:15:05: Und das andere ist natürlich Außerdem noch eine Schicht oben drauflegen und uns auch gegenüber einem Betriebsrat Audit zum Beispiel so darstellen, dass wir sagen Wir liefern ja auch einen echten Wert zu.
00:15:17: Ja?
00:15:17: Wir liefern den Mitarbeitenden ja zum Beispiel die Möglichkeit Schichten zu tauschen oder einfach nur zum Ausdruck zu bringen wenn sie bevorzugt oder weniger bevorzugten arbeiten solche Dinge Und die wird dann in der Planung so fair wie möglich berücksichtigen In unserem Smart Scheduling.
00:15:31: Ich mag den Begriff.
00:15:32: Das finde ich echt gut!
00:15:33: Ich würde benutzen wir selber gar nicht so häufig wie du Aber es ist Wir erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen sowieso.
00:15:43: Wir schützen das alles, wir erfülen diese ganzen Compliance-Vorgaben.
00:15:47: Wir sind im Betrieb ISO zertifiziert
00:15:50: usw.,
00:15:51: also da musst du tatsächlich mit Faktenargument hier sagen so ist es eben.
00:15:56: und dann musst du natürlich auch wieder sagen klar wir liefern wirklich Benefit der spürbar ist und der auch die Akzeptanz bringt weil die irrationalen Zweifel oder irrationalen Befürchtungen, die sind tatsächlich oft im Raum.
00:16:14: Das ist schon komplett richtig und da kannst du mit rationalen Argumenten oft gar nicht richtig durchkommen.
00:16:19: Deswegen habe ich beide Argumente jetzt gleich gebracht wobei sie eigentlich ja völlig entkoppelt sind.
00:16:24: wenn ihr musst du sagen ich mache meine Checklist der Haken dran und dann sage ich super was kriege ich jetzt dafür?
00:16:28: Ja was ganz tolles!
00:16:29: Klasse okay gekauft aber ich hab das jetzt zusammen gemischt.
00:16:33: Ich sage, damit muss man dann irgendwie zum Beispiel eben als Berater sich durchdrücken im Projekt.
00:16:42: Sehr gut ja absolut!
00:16:44: Jetzt hast du gerade den Begriff verkauft auch schon genannt und ich glaube das ist ein sehr schöner Punkt oder eine sehr schöne Stelle wo ich den klassischen Roast jetzt hier mal mit einwerfe.
00:16:53: ihr verkauft quasi auch euer Produkt und redet dort auf der Webseite von performanten Algorithmen und hochwertigen Daten Und das war für ChatGPD anscheinend einen Ansatzpunkt, genau sich darauf zu stürzen.
00:17:06: Und dann kam die Antwort zurück.
00:17:09: Weiter geht es mit performanten Algorithmen und hochwertigen Daten.
00:17:13: Ah ja!
00:17:14: Die magischen Einhörner der HR-Techwelt.
00:17:19: Welche Algorithme?
00:17:20: Welche Daten?
00:17:21: Keine Ahnung aber sie sind performant und hochwärtig.
00:17:25: Klingt teuer muss gut sein.
00:17:28: Ist sicherlich... Ist total berechtigt, ich kann dir das also weil es ist natürlich so wenn du das zusammenschiebst zu zwei drei Begriffen.
00:17:37: was soll ich sagen?
00:17:37: wissen sagen die Algorithmen sind in performant und die Daten sind schrott.
00:17:44: Also ist völlig klar die Algoritmen sind deswegen hochwertig weil wir seit ... vierzig Jahre Erfahrung mit der Domäne haben und auch gereift sind.
00:17:55: Und du reifst nicht nur gut die Ideen, sondern du reist durch eine Interaktion... ...mit einem wirklich breiten Anwenderkreis.
00:18:01: Wir haben vielleicht fünf Millionen User im deutschsprachigen Raum,... ...die auf unserer Software in dem Sinne sind, dass sie gemanaged werden.
00:18:09: Wir tragen also wirklich zum Standort bei ganz essentiell.
00:18:12: Dann wird das schon einigermaßen performant und auch hochwertig sein.
00:18:16: Und dann muss man das irgendwie hinschreiben und dann kommt natürlich im Prinzip Bullshit-Bingora!
00:18:21: Bin ich bei Gepidialer?
00:18:23: ja recht.
00:18:26: Aber lass mich da doch gleich die Frage dazu anschließen, klingt teuer muss gut sein?
00:18:32: Die Frage ist ja eigentlich ist denn heute KI Einsatz im Software für HR wirklich noch teuer?
00:18:39: also ist das so besonders dass man sagen muss wir gönnen uns jetzt KI oder ist es eigentlich schon mittlerweile eher Mainstream?
00:18:46: Das ist eine ganz faire oder ganz spannende Frage.
00:18:50: Ich kann es gar nicht so genau beurteilen, ich bin kein Wettbewerbsbeobachter.
00:18:54: Ich bin ein Technologie-Beobachtern und Schlussfolgerungszieher.
00:18:58: Was ich sehe ist wir sind sicherlich zum Beispiel in der Entwicklungsabteilung jetzt mit der KI Nutzung dem breiten HR Spektrum noch mal Lichtjahre voraus.
00:19:09: Da ist die Akzeptanz einfach höher.
00:19:10: Ist alles ganz okay passt aber ich habe natürlich auch ... Blockerkosten im hunderte Euro-Bereich pro Mitarbeiter fürs Tooling, die ich noch vor Jahresfrist nicht hatte.
00:19:24: Also das ist schon ganz enorm!
00:19:26: Das ist jetzt aber einfach erst mal in der Anwendung.
00:19:28: Jetzt im HR Bereich brauche ich nicht so viel KI dass mir die Kosten so explodieren.
00:19:32: Das heißt für die reine KI ist der Kostenblock jetzt zunächst würde ich mal sagen zu vernachlässigen.
00:19:38: Das heisst du zahlst bei unserer Software nicht sondern für die Tatsache, dass du durchgängige und smarte Prozesse hast.
00:19:49: Lass uns doch gleich bei dieser Mitarbeiterperspektive mal bleiben!
00:19:53: Wie verändert sich denn jetzt für die Mitarbeitenden die moderne Planung des Arbeitsalltags durch Software?
00:20:01: Ich denke das Wesentliche ist, dass der Mitarbeiter zunächst besser informiert ist – da sind wir wieder beim Self-Service.
00:20:09: Erstes Stufe Self-Service, der Mitarbeiter kann auf seiner eigenen App oder aus einer eigenen Anwendung in seinem eigenen Zugang den er zum System hat seinen Plan anschauen.
00:20:18: Das ist Stufe eins und nicht besonders weit aber vorher hingen die Dinger irgendwo in der Messe an der Wand.
00:20:24: Ausgedruckte Ausdrucke waren so ein bisschen speckig und waren vielleicht eine Woche alt und nicht mehr der letzte Stand.
00:20:29: So ist die Realität ja?
00:20:31: Da bin ich also schon ne ganze Stufe weiter.
00:20:33: dann kommt in der nächsten Stufe eben jede Art von Mitarbeitereinbindung.
00:20:38: Das heißt, er kann erstens Präferenzen äußern in irgendeiner Form.
00:20:43: Du kannst konkret sagen ich würde gerne da und dort.
00:20:46: Er kann Zeiten ausschließen und dann sagen Donnerstag Nachmittag muss ich immer aufs Kind aufpassen und solche Sachen.
00:20:50: Da haben wir den ganzen Spektrum an Möglichkeiten um die Mitarbeiter Wünsche und Befindlichkeiten mit in diese Planung einfließen zu lassen.
00:20:59: das heißt da geht denn der Eigenanteil schon hoch und es geht natürlich gerade so weiter indem wirklich dann auch sage, das Ding wird dann auch zur Kommunikationsplattform.
00:21:08: Ich hatte da schon angedeutet, ja?
00:21:10: Dann liefert unsere App eben eine Notifikation wenn einer gebraucht wird oder sich eine Schicht verändert damit der Mitarbeiter ganz nahe informiert ist.
00:21:19: Dann wird das Ganze zu einem geschlossenen Kreis.
00:21:21: also der Mitarbeiter ist mit Bestandteil dieses Smart Scheduling Spiels für seinen eigenen Vorteil.
00:21:28: Also wirklich für seinen eigen Vorteil weil er muss seine sagen wir vierzehn Stunden irgendwie ab bringen, dann ist es ja schön er hat mehr Kontrolle.
00:21:36: Jetzt muss ich natürlich den Senior Director Innovation wenn ich ihn schon mal hier mit mir am Mikrofon habe auch in diese Richtung was fragen.
00:21:44: wie sieht denn aus deiner Sicht so eine Personaleinsatzplanung in fünf Jahren aus?
00:21:49: Da ist ja rein mit KI wahrscheinlich exponentiell deutlich nochmal mehr drin.
00:21:54: Wie schaut's aus?
00:21:55: Soll ich dir was sagen?
00:21:56: Jetzt darfst du den echten Innovation-Menschen in mir hören.
00:21:59: Ich glaube, da haben wir was die Personalplanung und die betrieblichen Situationen betrifft, den größeren Umbruch dort zu erwarten als im Bereich der Software.
00:22:10: Die Software wird dem schon irgendwie hinterherkommen oder wird das ermöglichen weil wir können auch Roboter planen wenn es sein muss.
00:22:17: aber was uns generell gesamtgesellschaftlich innerhalb von fünf Jahren erwartet werde ich jetzt keine Bugnose abgeben.
00:22:24: Da sitzen wir jeden Abend und reden uns, die Köpfe heißen.
00:22:28: Und ich sage dann immer guck mal fünf Jahre zurück und mache eine echt faire Bilanz!
00:22:32: Dann geht davon aus es wird schneller.
00:22:34: Ja,
00:22:35: absolut.
00:22:37: Lassen wir uns darauf gar nicht ein.
00:22:38: Sehr schön.
00:22:39: Deswegen meine Bemerkung vom Anfang ganz wichtig neugierig bleiben offen bleiben.
00:22:42: Nicht wegducken.
00:22:43: bis du dich weggeduckt hast ist die Welle über dir zusammengeschlagen.
00:22:46: Du bist flach wie eine Flunde.
00:22:51: Meine Learnings aus dem Gespräch mit Boris Baginski Learning Nummer eins.
00:22:56: Die neuen technischen Möglichkeiten sind kein Gimmick, sondern sie bieten deutliche Vorteile für moderne Personalplanung – auch und gerade für die Mitarbeitenden!
00:23:08: Learning Nummer zwei Wer sich durch unseren Talk hat inspirieren lassen sollte nun mehr zwei Dinge tun.
00:23:14: Erstens einen Softwareanbieter seines Vertrauens finden und zweitens tatsächlich bereit sein offen und ambitioniert an den Prozessen im Unternehmen zu arbeiten um diese zu optimieren.
00:23:27: Mein Learning Nummer drei!
00:23:29: Wie Boris bereits betont hat, bleiben sie offen für Veränderungen, KI wird noch so einige für uns bereithalten.
00:23:37: Ich sage ganz herzlichen Dank lieber Boris, dass du heute mein Gast warst bei YourHRStage dem Podcast für mehr Sichtbarkeit in der HR-Welt.
00:23:44: Wenn es euch da draußen gefallen hat dann freuen wir beide uns natürlich total über ein Like und ein Abo auf der Streamingplattform eurer Wahl.
00:23:52: Ansonsten hören wir uns wieder zur nächsten Episode.
00:23:55: Ciao Boris, ciao liebe
00:24:23: Zuhörerinnen.
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